Bau von Krötenzäunen

Sobald sich die Temperaturen um mindestens 6 Grad einpendeln und der Frühling lockt, fangen die Kröten an instinktiv zu den Gewässern zu wandern, in denen sie geboren wurden.  Dabei kann es sein, dass sie viel befahrene Straßen überqueren, so dass es ohne den Bau von Krötenzäunen und die Hilfen von Naturschutzvereinen zu schlimmen Unfällen kommen würde. Diese Krötenzäune werden nur zur Hauptwanderung im Frühjahr aufgestellt und nach der Wanderung wieder abgebaut.

Über viele Kilometer entlang werden die Schutzzäune ca. zehn Zentimeter tief in den Boden eingegraben um eine Unterwanderung zu vermeiden und die Stabilität zu gewährleisten. Die wandernden Kröten fallen auf ihrem Weg in vorsorglich dafür aufgestellte Eimer, die mit Laub und Reisig  gefüllt sind. So sind die Tiere bis zum morgendlichen Einsammeln durch ehrenamtlich Tätige vor Feinden geschützt. In den Eimern liegen Stöcke, auf denen hineingefallene Kleinnager herausklettern können. Außerdem haben die Behälter Löcher im Boden, so dass diese bei Regen nicht volllaufen können.

Fahren Sie vorsichtig in Gebieten wo auf die Krötenwanderung hingewiesen wird!